Schlacht auf dem Lechfeld 955 und ihre Spezifika in den by Roman Krawielicki

By Roman Krawielicki

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, notice: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Mittelalterliche Geschichte), Veranstaltung: Proseminar "Otto der Große", Sprache: Deutsch, summary: Für die Regentschaft Otto des Großen erscheint ein Ereignis als schicksalhafter Wendepunkt und verdient daher eine gesonderte Rolle in der historischen Betrachtung: Die Schlacht auf dem Augsburger Lechfeld 955. Sie ist Inhalt der hier vorgelegten Arbeit. Hierfür dient das Zweite Kapitel als Einführung in das problematische Verhältnis zwischen den Ostfranken und Ungarn. Auf foundation einer Darstellung der (mutmaßlichen) ungarischen Herkunft, einer Aufzählung der militärischen und diplomatischen Auseinandersetzungen und der fränkische Reaktion auf den „neuen Nachbarn“ im Osten, wird die Grundlage für die schweren Kämpfe im August 955 aufgeführt. Im dritten Kapitel wird ausführlich auf die unmittelbare state of affairs vor der Lechfeldschlacht, den militärischen und taktischen Vorraussetzungen beider Kontrahenten, sowie dem Ablauf der Kampfhandlungen auf foundation der vorliegenden Quellen, sowie der entsprechenden Sekundärliteratur eingegangen. Das vierte Kapitel und die Schlussbetrachtung resümieren die Arbeit hinsichtlich der Bedeutung und den unmittelbaren Konsequenzen für beide Parteien.
Zur Quellenlage lässt sich folgendes resumieren: Die verschiedenen Berichte zu den Ereignissen des Jahres 955 unterscheiden sich in ihrer zeitlichen und geografischen Entfernung zum Geschehen, wie in der Ausführlichkeit der details. Entscheidend für die heutige Darstellung der Lechfeldschlacht und ihrer Auswirkungen für das Leben in Zentraleuropa im 10. Jahrhundert sind aber die Überlieferungen Widukinds von Corvey und Gerhards von Augsburg.
Gerhard beschränkt sich dabei bevorzugt auf die Ereignisse um Bischof Ullrich, womit die Belagerung seiner Stadt Augsburg in besonderem Maße Erwähnung findet. Das Schlachtgeschehen in Folge der Belagerung wird stattdessen eher beiläufig erwähnt.
Widukind, eingeschränkt in seiner Berichterstattung durch die geografische Entfernung seiner sächsischen Heimat, ist auf die Berichte Anderer oder, wie Barthel Eberl in seinen Ausführungen behauptet, eines einzelnen Schlachtteilnehmers angewiesen. Dadurch ist Ablauf und Geschehen der Schlacht Hauptbestandteil seiner Sachsengeschichte und kann in großen Teilen auch als zuverlässig eingestuft werden.
Auch bei Ruotgeri findet die Schlacht in der Vita Brunonis eine kurze Erwähnung. Der Autor unterscheidet sich in seiner Darstellung von Widukind, da er sich nicht auf Augenzeugen verlässt und nur vom Zeitpunkt, der Vorbereitung und den Folgen der Schlacht berichtet.

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Die Bauern in der Französischen Revolution (German Edition) by Hajo Kiel

By Hajo Kiel

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, word: 1,7, Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg) (Geschichte), Sprache: Deutsch, summary: Die Französische Revolution ist eine Revolution der Städter. Doch welche Rolle spielte die Landbevölkerung? Wie standen die Bauern zur Revolution und wie veränderte sich ihr Denken durch die revolutionären Ideen und Ereignisse? Dieser Frage habe ich mich in meinem wissenschaftlichen Aufsazu gewidmet.

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Klostermedizin im Mittelalter: Genese, Struktur und Funktion by Mette Bartels

By Mette Bartels

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, be aware: 1,3, Georg-August-Universität Göttingen (Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte), Sprache: Deutsch, summary: Die Thematik dieser Arbeit beschäftigt sich mit der frühmittelalterlichen Klostermedizin, auch Klosterheilkunde genannt, ihre Bedeutung in der damaligen Zeit sowie ihr Nachwirken bis in die Gegenwart. Das Lorscher Arzneibuch, als ältestes erhaltenes Medizinwerk des Abendlandes, dient hierbei als maßgebende Grundlage.
Aufgrund verschiedener Literatur, die für diese Arbeit herangezogen wurde, lässt sich für die Definition des Begriffs der Klostermedizin einen doppeldeutigen, sich gegenseitig bedingenden, Charakter feststellen: Er kann zum einen für eine bestimmte zeitlich abgegrenzte Ära innerhalb des Mittelalters stehen, zum anderen beschreibt er ein, sich in dieser Zeit etablierendes, Konzept zur Krankheitsbehandlung. Wird die Definition des Begriffes weiter konkretisiert und differenziert ist festzuhalten, dass die Klostermedizin namentlich in erster Linie eine bestimmte Epoche innerhalb der Medizinhistorie beschreibt. Die dato angewandten klosterheilkundlichen Maßnahmen werden in ihrer komplexen Gesamtheit nach dieser Epoche benannt. So steht der Begriff der Klostermedizin additionally nicht für eine einzige ganz bestimmte Behandlungsmethode, sondern erfasst die Komplexität aller dort praktizierten Therapien.
Wenn in der vorliegenden Arbeit additionally von dem Begriff der Klostermedizin- bzw. Heilkunde gesprochen wird, ergibt sich die jeweilige Definition zwangsläufig aus dem Kontext.

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Horatio Nelson: Triumph und Tragik eines Seehelden (German by Jann M. Witt

By Jann M. Witt

Bis heute gilt Horatio Nelson als der größte Seeheld der britischen Marinegeschichte. Sein Sieg am 21. Oktober 1805 in der Schlacht von Trafalgar und die damit verbundene Vernichtung der französischen und spanischen Seemacht sicherte Großbritannien und der Royal army für ein Jahrhundert die Herrschaft über die Weltmeere. Der Titel ist als reflowable structure erschienen.

Dennoch: Nelson conflict kein Mensch ohne Fehl und Tadel, sondern ein höchst widersprüchlicher Charakter. Diese Biografie will den Menschen Horatio Nelson hinter der Heldenfassade mit all seinen Stärken und Schwächen zeigen, used to be ihr vortrefflich gelingt. Der Titel ist exklusiv als book erhältlich, die Printausgabe ist vergriffen.

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Hansestädte als Verbündete von Fürsten (German Edition) by Sascha Christian Borck

By Sascha Christian Borck

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, be aware: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Historisches Seminar), Veranstaltung: Hanse und Fürsten, Sprache: Deutsch, summary: Die Beziehungen zwischen den Fürsten und den Hansestädten werden schon seit langem erforscht. Dabei liegt der Fokus jedoch nicht explizit auf Bündnissen zwischen diesen beiden Akteuren, die in der Politik doch immer wieder eine große Rolle spielten, da sie häufig aufeinander angewiesen waren, vor allem wenn es galt die Handelsrouten frei von Seeräubern und Wegelagerern zu halten. Aus diesem Grund wird sich die vorliegende Arbeit mit Allianzen zwischen Fürsten und Hansestädten und ihrer Bedeutung vor allem für die Städte beschäftigen.
Zu diesem Zweck wird im Folgenden zuerst ein kurzer Überblick über die Beziehungen zwischen Hansestädten und Fürsten gegeben. Der sich anschließende Teil soll anhand von drei Fallbeispielen die Bündnispolitik beider Seiten veranschaulichen. Das erste Beispiel stellt vor dem Hintergrund der Regierung Waldemars IV. Atterdag die Bündnispolitik der Hanse im 14. Jahrhundert dar.
Das zweite Beispiel ist der Zusammenarbeit des dänischen Königs Christians I. mit den Städten Lübeck und Hamburg im 15. Jahrhundert gewidmet.
Ein drittes Beispiel beschäftigt sich, in der shape eines kurzen Exkurses, mit der Haltung Lübecks gegenüber der Bedrohung durch das Burgund Karls des Kühnen. Wenngleich es sich in diesem Fall nicht um ein konkretes Bündnis handelt, verdeutlicht es doch intestine die Haltung Lübecks, zur Durchsetzung seiner Interessen auch mit militärischen Mitteln im Verbund mit dem eigenen Landesherren, in diesem Fall dem Kaiser, gegen einen gemeinsamen Feind vorzugehen.
Im abschließenden Fazit wird die Motivation für Bündnisse der Städte mit ihren fürstlichen Konkurrenten herausgearbeitet. Die Bündnisse werden in den Kontext fürstlich-hansischer Beziehungen eingeordnet und vor dem Hintergrund der jahrhunderte langen Kämpfe zwischen adliger Vorherrschaft und städtischer Autonomie betrachtet.
Im Zentrum der Beispiele werden vor allem Lübeck und die weiteren wendischen Städte stehen. Diese Städtegruppe wird gemeinhin als das Zentrum der Hanse angesehen und Lübeck, aufgrund seiner hervorragenden Bedeutung, als deren Haupt.

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Juden der Lutherstadt Wittenberg im Dritten Reich (German by Ronny Kabus

By Ronny Kabus

Die four. neu bearbeitete und erweiterte Auflage des Buches zur 1988 erstmals im reformationsgeschichtlichen Museum "Staatliche Lutherhalle" (heute "Lutherhaus") vorgestellten, 2003 für die Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt und das Luther-Zentrum neu konzipierten und 2015 für die Lutherstadt Wittenberg abermals überarbeiteten Ausstellung, die inzwischen in Deutschland , in den united states und in Israel präsentiert wurde, zeigt die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Wittenberger Juden mit Blick auf die Besonderheiten in der Lutherstadt und der NS-Lutherrezeption.

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Gefühlspolitik: Friedrich II. als Herr über die Herzen? by Ute Frevert

By Ute Frevert

Zum three hundred. Geburtstag Friedrichs des Großen am 24. Januar: die Anfänge moderner Gefühlspolitik im aufgeklärten Absolutismus.

Durch Liebe, nicht durch Furcht und Gehorsamszwang sollte der König regieren. So bestimmte es die (früh)moderne Staatstheorie. Schon Friedrich II. von Preußen (1712-1786) wusste, dass es nicht ausreicht, über die Körper der Untertanen zu herrschen. Auch ihre Herzen wollen erobert werden.
Doch die Geschichtsschreibung berichtet, dass Friedrich der Große weder gentle noch sanft mit seinen Untertanen umging. Ute Frevert analysiert das Herrschaftsverständnis Friedrichs ebenso wie dessen gefühlspolitische Praktiken. Sie zeigt, mit welchen Mitteln der aufgeklärt-absolutistische König die Zustimmung und Zuneigung derjenigen suchte, die seiner Herrschaft unterworfen waren. Dieses Interesse machten sich die Untertanen zunutze: Sie stellten Bedingungen, formulierten Erwartungen und reagierten enttäuscht, wenn der König darauf nicht einging. Die Historikerin zeigt, dass Herrschaftskommunikation in zwei Richtungen verläuft, und das nicht erst in der heutigen Mediengesellschaft. Im 18. Jahrhundert entdeckt Frevert die Ansätze einer Gefühlspolitik, die ihre Spuren in der Moderne hinterlassen haben.

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Die Bedeutung der Subsidienverträge Hessen-Kassels mit den by Johannes Hofmeister

By Johannes Hofmeister

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, notice: 1,3, Philipps-Universität Marburg (Seminar für Neuere Geschichte), Veranstaltung: Hessen als Faktor im internationalen Staatensystem der Frühen Neuzeit (16. bis 18. Jh.): Akteur oder Objekt?, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Unter Landgraf Karl I. wurden in Hessen-Kassel zahlreiche grundlegende Veränderungen im Staats- und Verwaltungssystem durchgeführt, dazu gehörte auch der Aufbau und die Unterhaltung eines professionellen stehenden Heeres. Der in dieser Arbeit behandelte Zeitraum ist das Zeitalter Ludwigs XIV., der mit seinen Expansionsbestrebungen die europäischen Mächte herausforderte. Ein typisches Phänomen dieses kriegerischen Zeitalters battle die Vermietung von Truppen an fremde Mächte gegen Subsidiengelder. Die Subsidienverträge Hessen-Kassels mit den Niederlanden und England zur Zeit des Pfälzischen (1688-1697) und des Spanischen Erbfolgekriegs (1701-1713/14) sowie die politischen Motivationen zum Abschluss dieser Verträge sind Gegenstand dieser Arbeit.

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Operative Aufklärung der HVA in der BRD: Struktur und Aufbau by Malte Gaier

By Malte Gaier

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung, observe: 2,0, Universität Erfurt, Veranstaltung: Außenpolitik der DDR, thirteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Seit den Sechziger Jahren betrieb die „ Hauptverwaltung Aufklärung“ des Ministeriums für Staatssicherheit eine umfassende, auf eine Infiltrierung der Bundesrepublik Deutschland abzielende Aufklärungsarbeit. Hatte die Aufdeckung der Guillaume- Affäre einen intestine organisierten und langfristig vorbereiteten Spionage- Coup zutage gebracht, beschränkten sich die Aktionen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) aber nicht nur auf eine ausschließliche Durchdringung des Bonner Staatsapparates: Neben Planungen für Sabotage- und Terrorakte auf dem Gebiet der BRD, ausgeführt von speziellen Einsatzgruppen, sollten durch Mitarbeiter der Stasi „ good“ Ziele, wie Verwaltungen, Wirtschaft und Nachrichtendienste ausgekundschaftet werden. Ein großes Interesse hatte die SED- Führung jedoch auch an persönlichen, intimen info über wichtige Persönlichkeiten der Bundesrepublik. Grundlegend werden Struktur und Aufbau der einzelnen in der Außenaufklärung tätigen Abteilungen näher erläutert.

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